Mobile Publishing, Take Advantage of Technology
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Quelle:

 

http://www.m-publishing.com/mpub-procedure-001-de.html

Titel:

 

Dr. Olaf Konstantin Krueger, M.A. | Mobile Publishing. Forschungsfokus 2001–2004: E-Publishing – Dimension und Veränderungspotenzial.

Letztes Update:

 

27.11.2015, 23:41 ACST

Forschungsfokus 2001–2004: Dimension und Veränderungspotenzial

 

Photo: Zoom in.

Meine anwendungsorientierte Forschung zum Komplex Mobile Pub­lish­ing und Virtual Communication De­part­ment (VCD) ver­bin­det mehrere große Fachgebiete miteinander, eines da­von ist Elec­tron­ic Pub­lish­ing (mehr auf Anfrage im pass­wort­ge­schütz­ten Bereich "Research").

1.

 

Dimension

 

2.

 

Mehrwert

 

3.

 

Potenzial

 

4.

 

Veränderungsdruck

 

5.

 

Offene Fragen

 

6.

 

Kommentiertes Medienverzeichnis

49 Hinweise

Verwandte Themen/Related topics:

Buchverlage, E-Books, Online-Journalismus und Journalismus 2.1.

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Photo: Zoom in. Kultureller Wandel

Die Informations- und Kommunikationstechnik verändert die Welt ra­di­kaler als Dampfmaschine, Eisenbahn, Auto, Flug­zeug und Kunst­stoff. Wegen immer kürzerer Inno­va­tionszyklen schafft die Digitale Revolution sowohl Effizienz- und Pro­duk­ti­vi­täts­stei­ge­run­gen als auch neue Produkte, Distributionswege, Preis-, Ge­schäfts-, Organisations- und Arbeitsmodelle sowie ent­spre­chen­de Kultur-, Kunst-, Lebens- und Siedlungsformen.

Photo: Zoom in. Erforderte die Industrieproduktion im industriellen Zeit­alter noch den Trans­port des Pro­duk­tions­fak­tors Mensch zur Pro­duk­tions­stät­te, also Migration bzw. räumliche Mo­bi­li­tät, so trans­por­tiert heute die Kom­mu­ni­kationsgesellschaft den Produktions­faktor In­for­ma­tion zum Men­schen: Telependler führt ihre Arbeit im Be­trieb weniger auf die Auto­bahn, als viel­mehr im Home Office oder Mobile Office auf den Infor­ma­tion Highway.

Vernetzte Informationsgesellschaft

In der zunehmend (global) ver­netzten und komplexen Knowledge Society kann eine per­ma­nent anschwellende Menge an vielgestaltiger Information jeder­zeit abgerufen, sofort ver­gli­chen und überprüft, direkt hinter­fragt oder unmittelbar bereitgestellt werden – orts­un­ab­hän­gig von jedem Computer mit Internetanschluss aus zu bislang relativ niedrigen Ko­sten. Dies er­for­dert im Ver­bund mit wirksamem Zeit­mana­ge­ment neben einer leis­tungs­fä­hi­gen und Er­folg versprechenden Informationssuche (z. B. kraft Search Engine), -ver­mitt­lung und -ver­waltung auch die zuverlässige Langzeitarchivierung. Zugleich verwandelt das Internet In­for­ma­tio­nen in Waren und zwingt zur Addition von Mehrwert, etwa in Form von Dienstleistungen und Lö­sun­gen. Dabei umfasst E-Publishing sämtliche Formen digitaler Produktionen, Präsentationen, Publikationen und Distributionen von Content.

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Photo: Zoom in. Hypermedialiale Inhalte

Trotz ungebrochenen Interesses an traditionellen Print­pro­dukten bie­ten Elektronische Publikationen einen (infor­ma­tionellen) Mehr­wert entweder aufgrund ihrer hohen Aktualität (etwa mittels Verknüpfung sta­ti­scher mit gepflegten, dynamischen Informationen) oder wegen ihrer interaktiven bzw. multi­medialen Aufbereitung. Hierbei ver­schmel­zen – ent­sprechend dem Leit­bild der Integration sowie uni­ver­sel­len und er­gonomischen Ver­wend­bar­keit bei gleich­zei­tiger Nut­zen­op­ti­mie­rung – durch Hyperlinks aufgewertete Dokumente mit aus­drucks­vol­len Grafik-, Bild-, Ton-, Ani­ma­tions- und Video-Bausteinen zu regelrechten hy­per­me­dia­len An­wen­dun­gen. Daneben verändert der Wunsch nach individuell angepasstem Info- und Edutainment die Vermittlung und Auffassung von Sach­ver­hal­ten sowie das Lehr- und Lern­verhalten (E-Lear­ning, Wis­sens­ma­na­ge­ment). Da­her von Beginn an mit der Um­wäl­zung kon­frontiert sind in die­ser Post-Gu­ten­berg-Ära all jene, die mit Wis­sen, Infor­mation und Kom­mu­nikation be­fasst sind. So bestimmen Internet und E-Publishing ins­be­son­dere das Rollen- und Funk­tions­ver­ständ­nis al­ler am Pub­li­kations­prozess und In­for­ma­tions­ma­na­ge­ment Be­tei­ligter neu: Au­to­ren/Con­tent Pro­vider (bzw. Content Experts), Buchverlage/Medien­un­ter­neh­men, Buch­han­del und Bibliotheken.

Photo: Zoom in. Aus content- und produktionsorientierter Per­spek­tive ist dank der Tren­nung vom traditionellen Papiermedium und mittels konsequenten Ein­sat­zes meistenteils vernetzter, hochleistungsfähiger Rech­ner­sys­te­me sowie multi­medialer Tech­niken eine effektive Ge­ne­ration platt­form­un­ab­hän­gi­ger elek­tronischer Publikationen entstanden, die durch In­ter­ak­tions­for­men und selbstständige Steuerung kom­ple­xer Dia­log­schrit­te neuartige, bedürfnis­ge­rechte Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Bereits text­orien­tier­te Elektro­ni­sche Publikationen stellen neue An­for­de­run­gen an Autoren hinsichtlich der Lesbarkeit und Le­ser­freund­lich­keit. Cross Media-Pub­li­shing aber fordert besondere Qualifikationen insbesondere von Jour­na­li­sten, Medien- und Werbefachleuten sowie PR- und Kom­mu­ni­ka­tions­ma­na­gern.

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Aus präsentations- und distributionsorientierter Perspektive sind sowohl Internet und (kom­mer­ziel­le) Online-Dienste bzw. deren Datenbanken als auch digi­tale In­for­ma­tions­trä­ger (Off­line-Produkte) wie multimediale und inter­aktive CD-R und DVD-R die do­mi­nie­ren­den Medien und Standard für zeitgemäßes E-Publishing. Dabei zei­gen sich immer häufiger Über­schnei­dun­gen der Distributionswege, wenn beispielsweise im Internet CD-ROM-Server Da­ten­ban­ken bereitstellen. Verwertet werden können sowohl zu­sammenhängende Werke als auch Teile daraus. Und Marketingmaßnahmen, die alle Präsentationsformen umfassen, können nach­hal­ti­ger wir­ken als beim Printmedium.

Markterfordernisse

Unabhängig vom Kontext gilt für Einzelpersonen und Unternehmen gleichermaßen, dass ohne Nutzen und Einsatz dieser Medien bzw. der Internet-Technologie gra­vie­ren­de In­for­ma­tions­de­fi­zi­te und Wettbewerbsnachteile entstehen. Den Markterfordernissen müssen insbesondere Buchverlage/Medienunternehmen, Buchhandel und Bibliotheken durch schritt­wei­se, be­reichs­wei­se oder völlige Anpassung ihrer Organisationsformen Rechnung tragen. So betreibt ein E-Shop des Buchhandels E-Business dann konsequent, wenn er mittels E-Marketing über neue Ange­bote informiert, (Print-)Medien von Verlagen etc. mit E-Procurement und E-Payment be­schafft, sie über E-Commerce-Funktio­nen der Website verkauft, Kundenaufträge im E-Cus­tom­er-Support bestätigt und durch E-Fulfillment die Auslieferung regelt. Demgegenüber ist das Verlagswesen laut EPSTEIN „kein Wirt­schafts­zweig im herkömmlichen Sinn. Viel­mehr ähnelt es einer Berufung oder einem Ama­teur­sport, wobei das primäre Ziel die Aktivität an sich ist und nicht ihr fi­nan­ziel­ler Er­folg.“ (Ep­stein 2001, 4)

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Photo: Zoom in. "Publish or perish" im Wissenschaftsbetrieb

E-Publishing hat zuvörderst den in­ter­na­tio­na­len Wissenschaftsbetrieb verändert. Hier steigt seit Jahren der Preis tra­dier­ter Pub­li­ka­tions­or­ga­ne wie Zeit­schrif­ten und Bücher an. Zugleich stagnieren oder schrumpfen die Etats der an ihre räumlichen Ka­pa­zitäten stoßenden Bibliotheken, weshalb sie weniger bedeutsame Publikationen ab­be­stel­len, um die bedeutsamen weiter beziehen zu können. Dessen ungeachtet ver­viel­facht sich unter dem Motto "publish or perish" die Anzahl der Special Interest-Publikationen mit Kleinstauflagen. Grund ist die fortschreitende Ausdifferenzierung der Teil­disziplinen, ohne dass sich die Anzahl der Forscher vergrößerte. Zwar dienen jene hoch speziellen Publikationen einer klei­nen Zahl von Wissen­schaftlern als obligatorische Platt­form: die Wahr­nehmung in der Gemein­schaft der Fach­kol­le­gen und even­tuell die wis­sen­schaft­li­che Re­pu­tation sind hier von Belang. Doch ihre Produkte stehen in keinem Wett­be­werb um Marktanteile, Au­toren und Abonnenten. Daraus re­sultiert eine paradoxe Preis­struk­tur.

Beschleunigung des Veröffentlichungsprozesses

Des Wei­teren kann der den (mit­tel­stän­di­schen) Buchverlagen mit ihren Ab­teilungen Lek­to­rat (womöglich mit Gutachterstab), Herstellung, Werbung und Ver­trieb eigene, aus Sicht der Au­to­ren teilweise fragwürdige Abwicklungs- und Kontrollmechanismus die kritische Ver­län­ge­rung des Veröffentlichungs­prozesses eines Buches um bis zu ein Jahr bedeuten. Noch­mals bis zu einem hal­ben Jahr kann es dauern, bis die biblio­grafischen Daten der Ver­öf­fent­li­chung in Da­ten­banken verfügbar sind. Man­che Verlage ver­lan­gen zudem von den Autoren/Content Ex­perts eine Zu­lage. Tantiemen, wie sie bei Büchern üblich sind, wer­den aber für Zeit­schrif­ten­ar­ti­kel nicht bezahlt. Die Tendenz, kundige und versierte Autoren mit exakten Gestal­tungs- und For­mat­vorgaben zur Fertigung unmittelbar druck­fer­ti­ger Do­ku­men­te anzuhal­ten (und damit den Satz einzu­sparen), be­deu­tet in der Praxis je­doch nicht zwangs­läu­fig eine Kosten­re­duzierung für den Autor – ein Um­stand, der angesichts der Prei­se für wis­sen­schaft­li­che Li­tera­tur kaum ver­mittel­bar scheint.

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Mit­tels E-Publishing aber kann der auf schnel­le Veröffent­li­chung sei­ner For­schungs­er­geb­nis­se angewiesene Wissen­schaftler im simpel­sten Fall ein längeres Dokument umgehend und preis­wert auf einem FTP-Server mit für Drit­te leich­tem Zugang über das Internet be­reit­stel­len. Da­mit ebnet die aus­ge­dehn­te rechner­gestützte und zeitnahe Distribution von Publika­tionen mit­tels E-Publishing den Weg weg von der elektronischen Ma­nus­kript­über­nah­me sowie der Mehr­fachverwertung in Verlagsdatenbanken hin zum konse­quenten Pub­li­zie­ren ohne Ver­lag und Pa­pier. E-Publishing ermöglicht also Einzel­per­sonen und Un­ter­neh­men gleichermaßen, durch seine Po­ten­ziale (Multimedialität, Multi­lin­gualität sowie Dialog-, Such- und Zu­griffs­fä­hig­keit) jederzeit zum interaktiven vir­tuel­len Verleger zu avancieren. Dies setzt neben stei­gendem Kostendruck und Sparzwang kon­ventionelle Medien wie Zei­tung, Zeit­schrift und Buch als Informationsträger sowie traditionelle Agenten wie Buch­ver­la­ge sowie Buch­hand­lungen und Bibliotheken zusätzlich unter Druck.

Sinkt die Auflagenhöhe bei den Verlagen wegen abnehmender Endnutzerzahlen (wozu auch Bibliotheken gehören), steigt der Preis pro gedrucktem Exemplar, wodurch jedoch weitere Endnutzer auf Printmedien verzichten. Der Endnutzer kann aber den Buchhandel umgehen, indem direkt aus dem Katalog ent­weder des jeweiligen Verlages oder eines E-Shops (B2C-E-Commerce) heraus ein Werk bestellt wird. Durch die globale Ver­füg­bar­keit von Information verlieren Bibliotheken hier ihren Standort­vorteil, müssen ihre Or­ga­ni­sa­tion als Dienstleister anpassen und eine Langzeitarchivierung für diverse elek­tro­ni­sche Dar­stel­lungs­ar­ten von Informa­tion gewährleisten.

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Vom Verlagsautor zum Content Provider ohne Verlagsbindung

Für Autoren gibt es vor allem im sich fortlaufend aus­differenzierenden Wis­sen­schafts­be­trieb keine Notwendigkeit (mehr), sich zum Zwecke der Veröffentlichung an einen Buch­ver­lag zu binden, zumal durch dessen Zwang, unabhängig vom Distributionsmedium die Fixkosten decken zu müssen, dem Endnutzer/Informationskonsumenten Kosten entstehen, die dieser heute kaum mehr tragen will. Content Provider vermögen selbst verlegerisch tätig zu werden und via Internet in eigener Sache Marketing zu betreiben, das bereits im Vorfeld der Pub­li­ka­tion ansetzen kann, wenn Inhalte informell präsentiert und damit die Grundlagen zum spä­te­ren Verkauf des Gesamtwerkes ge­schaffen werden. Deshalb nimmt EPSTEIN an, je mehr Au­to­ren das Ergebnis ihrer Geistes­arbeit direkt den Le­sern lieferten, „desto mehr wird von der kümmerlichen Verlagsarbeit, wie Marketing, Verkauf, Ver­sand und La­ger­hal­tung, zusammen mit ihrer Bürokratie und ihrer Ineffizienz ver­schwin­den und anderen, dar­auf spezialisierten Firmen übertragen werden. So wird das Verlegen von Bü­chern wie­der zur Heim­ar­beit viel­fäl­ti­ger, krea­tiv auto­no­mer Ein­hei­ten.“ (Ep­stein 2001, 167)

Printing on Demand

Jenen Autoren aber, denen an der Kooperation mit einem Buchverlag und am ge­druckten Werk gelegen ist, bietet deren Ver­triebs­form Print on Demand (PoD) Kosten- und Zeit­er­spar­nis: Insbesondere Nischentitel für kleinste Zielgruppen lassen sich im Bedarfsfall als Buch ab einer ein­stelligen Auflagenhöhe per Digitaldruck­verfahren ohne wirtschaftliche Risiken und zu moderatem Preis pub­lizieren. Geeignet ist PoD gerade für Laufbahnschriften (z. B. Dis­ser­ta­tio­nen) und spezialisierte Mono­graphien. Dabei können die Auf­gaben der Ver­lage gemäß EP­STEIN auf wenige „essen­zielle Dinge re­du­ziert werden […]: Werbung, Layout, Digitalisierung und Finanzierung. Für diese Auf­gaben stellt Größe allein noch keinen Vor­teil dar; ab einer ge­wis­sen Masse wird sie zur Last.“ (Ebd.) Künftige verlege­rische Un­terneh­mungen dürften da­her klein sein: Laut SHATZKIN wer­de der Er­folg von Buch­ver­la­gen „auf der Fähig­keit des Ver­legers be­ruhen, Rechte on­line zu kon­trol­lie­ren, Da­ten­ban­ken mit Verkaufskontakten auf­zu­bauen und auszu­nutzen, flexible wirt­schaft­li­che Ab­ma­chun­gen mit Autoren und Zwi­schen­händlern zu pfle­gen und Mar­ken – Auto­renna­men und andere Mar­kenprodukte – für diverses Nischenpublikum zu kreieren und zu pfle­gen.“ (Shatz­kin 2000, 25)

Books on Demand

Allerdings stellt auch hier Books on Demand (BoD) eine alternative Veröffentlichungsform für jene Autoren dar, denen allein an der Delegation des Vertriebs ihrer Werke gelegen ist, während sie die Verwertungsrechte behalten und eigen­un­ter­neh­me­risch ent­schei­den und agieren können: BoD beinhaltet die Erstellung einer digitalen Masterkopie des Content, Kata­lo­gisierung, CIP-Aufnahme, ISBN-Vergabe, kör­per­li­che Pro­duk­tion innerhalb von vier bis sechs Wochen nach Manuskriptabgabe ab einer Losgröße von eins, Bestellung über Buch­han­del und Internet sowie Aus­lieferung.

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Im Verteilungskampf sind die weltweit rund 300 Ver­lage aus dem STM-Be­reich (Science, Technology, Medicine) gegenüber den allein in der Bundesrepublik 1035 wissenschaftlichen Bibliotheken (Statistisches Jahrbuch 2001, 418) in der günstigeren Posi­tion. Zahlenmäßig klei­ner und aggressives Marketing gewohnt, können sie – aufgrund ihres Copyrights – Bib­lio­the­ken die Zustimmung zur Kon­version von Printmedien in ein elektronisches Format und damit den Aufbau eigener digitaler Archive für bereits archivierte Publikationen ver­sa­gen. Ab­ge­se­hen davon stellt die Konversion heuti­ger Bibliotheks­bestände einen lang­wie­ri­gen und ko­sten­in­ten­si­ven Prozess dar.

E-Journals

Ohne Zweifel steht das klassische Print-Fachzeitschriften-Modell zur Dis­po­sition. Wis­sen­schaft­ler recherchieren in erster Linie selektiv, weshalb vieles in einem fach­spezi­fischen Organ ir­re­le­vant sein mag, hingegen einiges von Relevanz, was in ein­schlägigen Periodika anderer Teil­disziplinen publiziert wird. Da entsprechend wissenschaftlicher Maßstäbe der Nutzwert einer Information im Vorder­grund steht, ist die Bindung an Zeitschriften in jenem Moment obsolet, in dem auf speziellen, durch­aus an ver­schie­denen geografischen Orten laufenden Servern die elektronische Volltext-Recherche in vor­ge­haltenen Elektronischen Publika­tionen realisiert ist. Obsolet sind dann eben­falls Abstract-Service und Voll­text-Retrieval der kommerziellen wis­sen­schaft­lichen Datenbanken sowie Fach­in­for­ma­tions­zen­tren (FIZ); zugleich wird den Biblio­theken die Geschäftsgrundlage entzogen. Lediglich digitale Zeit­schrif­ten (E-Journals), die die Potenziale des E-Publishing ausschöpfen – z. B. durch Inte­gration audio-visu­el­ler Er­läu­te­run­gen von Konzepten, Verknüpfungen mit Prä­sen­ta­tions­fo­lien von Kon­gressen, Life-Be­ob­ach­tun­gen mittels Webcams –, können sich bei permanenter Kontrolle der interaktiven Bausteine und Langzeitarchivierung wegen ihres Mehr­werts behaupten. Parallelversionen der Print-Fach­zeit­schrif­ten im Netz anzubieten, bleibt für die eta­blier­ten Wissenschaftsverlage lediglich ein zaghafter Zwischenschritt.

E-Books

Als weiteres Verwertungsglied sind E-Books (entweder als ei­genständiges, tragbares Gerät mit Farbdisplay, integriertem Modem und Ko­pier­sperre – book-reading appliance –, oder im E-Book-For­mat für PCs – Digital Books) stärker ins Blickfeld des (Ver­lags-)In­ter­es­ses gerückt, seitdem Display-Lesefreund­lichkeit und Langzeit-Batteriestromversorgung ge­währ­lei­stet sind und genü­gend Content zu moderaten Prei­sen verfügbar ist. Spätestens mit der Marktein­füh­rung des Kindle von Amazon so­wie des iPad von Apple mit den fir­men­ei­ge­nen E-Commerce-Systemen hat die Ver­lage eine Aufbruchstimmung erfasst. Schließlich bieten E-Books für den User aufgrund ihrer Speicher­kapazität das Potenzial, (persönliche) digi­ta­le Bib­lio­the­ken an­legen und mobil nut­zen zu könen: Elektronische Publikationen kön­nen nach indivi­duel­ler Prä­ferenz herun­ter geladen werden und ein (globaler) Markt von An­bietern ausge­wach­se­ner di­gi­ta­ler Bib­lio­the­ken bildet sich derzeit. Der Misserfolg geräte­ge­bundener Konzepte (strikte Nut­zung teurer, mit Kopier- und Übertragungsschutz verse­he­ner Geräte allein zur Lektüre vor­nehm­lich kostenpflichtiger, fremder Inhalte) hat die Mög­lich­keiten dieser Technologie nicht vergessen ge­macht, wobei das iPad durch sei­ne Ver­knüp­fung mit dem Apple Store neue systemische Abhängkeiten schafft.

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Urheberrecht, Datenpflege, Zahlungssystem, Lizenzmodelle

Autoren, Buchverlage/Medienunternehmen, Buchhandlungen und Bibliotheken stehen durch die Rationalisierungspotenziale des E-Publishing vor vier offenen Fragen.

Erstens bleibt hinsichtlich des Schutzes des geistigen Eigentums bzw. des Urheberrechts zu klären, ob Autoren um den Vorteil raschen und breitenwirksamen elek­tronischen Pub­li­zie­rens Willen generell auf alle Ansprüche des Copyrights verzichten müssen. Originäres An­lie­gen von Forschern ist außerdem, erforderliche Qualitätsstandards, gewünschte Be­ur­kun­dung sowie dauerhafte Archivierung der Beiträge gesichert zu wissen. So kann als (psy­cho­lo­gi­sches) Hemmnis jene – dem Wissenschaftsbetrieb eigene – Sichtweise aufgefasst werden, wonach erst die Veröffentlichung in einem Printmedium unveränderbar Urheber, Zeitpunkt und For­schungsleistung beurkundet, sodass der jeweilige Beitrag in der Fach­dis­kus­sion mit grund­sätz­lich nachvollziehbarer Quelle zitierbar wird und in einem Archiv auffindbar bleibt. Zudem pflegt jeder Forschungszweig eine Hierarchie der (etablierten) Printmedien. Diese gründet auf den einer Veröffentlichung vorgeschalteten Qualitätsfiltern und fun­giert zugleich als Grad­mes­ser dafür, welche Forschungsergebnisse in der Fach­dis­kus­sion akzeptiert werden. Dieser Sichtweise kann Rechnung getragen werden, indem die laufende Fachdiskussion zu­nächst in E-Journals geführt und nach einem definierten Zeit­raum (z. B. einem Ka­len­der­jahr) zusätzlich per PoD eine Printversion der aufgelaufenen Beiträge hergestellt und ver­trie­ben wird.

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Zweitens fallen bei Aufbau, Sicherung und Pflege der IT-Infra­struktur zum Vertrieb oder zur Verwaltung Elektronischer Publikationen generell Investitionen in Millionenhöhe an. Zu klären ist, wem die Pflege der Datenbanken obliegt. Vor­erst könn­te für Buch­ver­la­ge/Me­dien­un­ter­neh­men als Ausgleich Content Syndication (Mehrfachverwertung digitaler Inhalte bei­spiels­weise als Hörbuch, CD-R/DVD-R oder auch Film) zur neuen Ertragsquelle werden.

Drittens hat sich bei Abrechnung von Leistungen bzw. beim Ver­trieb von Elektronischen Pub­li­kationen über das Internet bislang kein allgemeingültiges elektronisches Zah­lungs­sys­tem durchgesetzt (Stichworte: Cybercash, Digicash, Geldkarte etc.). Praktiziert werden Modi mit „geschlossenen Benutzergruppen“, die eine Subskription (Jahreslizenz) bezahlen und im Gegenzug per Passwort Zugang zum FTP-Server erhalten. In der Bundesrepublik Deutschland gelten aufgrund der Unterstützung durch strategisch bedeutsame Un­ter­neh­men als Favoriten für die Bezahlung kleiner Beträge Geldkarten und für große Beträge SET-Kre­dit­kar­ten­zah­lun­gen.

Viertens setzt die wirksame Verhinderung von unautorisierter Weitergabe/Kopie Elek­tro­ni­scher Publikationen und Napstering (z. B. von E-Books) die Verständigung über an­ge­mes­se­ne, global standardisierte Codierungen bzw. tech­ni­sche Schutz-/Sperr­me­cha­nis­men so­wie Lizenz­mo­delle voraus.

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Kommentiertes weiterführendes Medienverzeichnis (49 Hinweise)

Orientierungshilfe zu den Auswahlkriterien.
Externe Links zuletzt verifiziert: 2014-06-20.

A.

 

Interdependenzen (kommentiert)

35 Hinweise

 

B.

 

Self-Publishing (kommentiert)

4 Hinweise

 

C.

 

Bibliotheken (kommentiert)

10 Hinweise

 

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Fokus

Die folgenden Hinweise umfassen selbstständig und unselbstständig er­schie­ne­ne Literatur sowie Internetquellen.

Zu E-Books (Lesegeräte) und deren Markt siehe auf dieser Website im öffentlichen Teil die Web page mit der The­ma­tik "E-Books, E-Paper – Technik, Markt und Pricing".

Index

Arbeitskreis Elektronisches Publizieren im Börsen­ver­ein des Deut­schen Buch­han­dels (AKEP), Au­tor, Balanced Score­card, „Ber­li­ner Er­klä­rung“, Bun­des­ver­band In­for­ma­tions­wirt­schaft, Te­le­kom­mu­ni­ka­tion und neue Me­dien e. V. (BITKOM), Books on De­mand, Buch­han­del, Buch­markt, Buch­ver­lag, Buch­ver­lags­we­sen, Business-to-Business-Ge­schäft (B2B), Customer Re­lation­ship Ma­na­ge­ment (CRM), Di­gi­tal Pub­lishing, Di­gi­tal Rights Ma­na­ge­ment, Di­gi­ta­le Bib­lio­thek, Di­stri­bu­tion, E-Book, E-Busi­ness, E-Commerce, E-Jour­nal, E-Pub­lishing, En­zy­klo­pä­die, Fach­jour­nal, Fach­zeit­schrift, In­for­ma­tions- und Kom­mu­ni­ka­tions­tech­no­lo­gie, In­for­ma­tions­ge­sell­schaft, Ko­pier­sper­ren, Me­dien­kon­zern, Neue Me­dien, On­line-Buch­han­del, Out­sour­cing, Prin­ting on Demand (PoD), Pub­li­ka­tions­we­sen, Scholarly Jour­nal, Ur­he­ber­recht, Ver­lags­branche, Ver­lags­con­trol­ling, Ver­lags­ge­schäft, Ver­lags­ma­na­ge­ment, Ver­le­ger, Wis­sen­schaft, Wis­sen­schaft­li­ches Pub­li­zie­ren, Wis­sens­ma­na­ge­ment, Work­flow.

     

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No.

Reference

Info

[001]

HL

Bergmann, Leopold. Verlage ins Inter­net: Eine Ein­stei­ger­fi­bel. 2., über­arb. und akt. Aufl. [Frankfurt/Main?]: Börsenverein des Deutschen Buch­han­dels e. V., 05.2001. ISBN-10: 3-87318-675-4; ISBN-13: 978-3-87318-675-0 (122 Sei­ten).

Stand: 2011-10-03, zuletzt verifiziert: 2012-01-12.

Detaillier­ter Leit­faden eines Buchverlegers für den Online-Auf­tritt eines (Fach-)Ver­la­ges.

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Böning-Spohr, Patricia, und Thomas Hess. „Zum Veränderungsbedarf im Verlagscontrolling“. Kosten­rech­nungs­praxis 2 (2001): 40–51. ISSN: 0931-9077.

Analyse von vier neuen bzw. zu modifizierenden Instrumenten im Ver­lags­controlling: die logfilebasierte Leistungsrechnung, Wir­kungs­ket­ten­ana­ly­sen, Kundenlebenszyklenrechnungen und die Balanced Scorecard.

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HL

Cole, Tim. Erfolgsfaktor Internet: Warum kein Unternehmen ohne Ver­net­zung überleben wird. Mün­chen: Econ, 2000. ISBN-10: 3-612-26734-5; ISBN-13: 978-3-612-26734-4 (244 Sei­ten).

Stand: 2011-10-03, zuletzt verifiziert: 2012-01-12.

Erläuterung der Ent­schei­dun­gen, die die Infor­mations- und Kom­mu­ni­ka­tions­tech­no­lo­gie aufgrund des Zwangs zur Re­strukturierung der Ge­schäfts­mo­del­le Managern und Unternehmen abverlangt.

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Domsch, Sebastian. „Freiheit den Formaten“. Börsenblatt 2 (9. Ja­nu­ar 2003): 26–29. ISSN: 0940-0044.

Gegenüber Druckerzeugnissen bieten digitale Bücher viele technisch be­ding­te Vorteile, wenngleich diese eher auf dem Gebiet einer ziel- und nicht spaßorientierten Lektüre lägen, sodass E-Books vor allem bei Nach­schla­ge­wer­ken, Fachtexten und Lerninhalten jeder Art ihre Überlegenheit zeig­ten.

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Domsch, Sebastian. „Stück für Stück“. Börsenblatt 18 (30. April 2003): 22–25. ISSN: 1611-4280.

Der optimale Einsatz von Printing on Demand (PoD) ist die Kombi­na­tion be­darfsgerechter digitaler Druckverfahren mit konventionellen Techniken wie Offset- und Hochdruck.

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HL

Epstein, Jason. Vom Geschäft mit Büchern: Vergangenheit, Gegenwart und Zu­kunft des Verlagswesens. St. Gal­len [u. a.]: Midas-Verl., 10.2001. ISBN-10: 3-907100-74-3; ISBN-13: 978-3-907100-74-5 (183 Sei­ten mit In­dex).

Stand: 2011-10-03, zuletzt verifiziert: 2012-01-12.

Rückblick eines Verlegers auf 50 Jahre Buchgeschäft nebst Aus­blick: Ver­lage veröffentlichen in kleineren Einheiten, Autoren pub­li­zieren individuell und verlagsunabhängig via Internet.

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Foth, Egmont. Handbuch E-Business: Ge­schäfts­grund­lagen in einer ver­netz­ten Welt. Köln: Fossil, 2001. ISBN-10: 3-931959-35-X; ISBN-13: 978-3-931959-35-7 (282 Sei­ten mit Li­te­ra­tur­ver­wei­sen und In­dex).

Stand: 2011-10-03, zuletzt verifiziert: 2012-01-12.

Überblick über die mannig­faltigen Aspek­te des E-Business, das die Ab­wick­lung von Kerngeschäftsprozessen mittels Informations- und Kom­mu­ni­ka­tionstechnologie beinhaltet.

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Hess, Thomas, und Antonios Tzouvaras. „Books-on-Demand: Ansatz und strategische Implikationen für Verlage“. Zeitschrift Führung + Organisation 4 (2001): 239–246. ISSN: 0722-7485.

Erläuterung des bedarfsgetriebenen Buchdrucks – Books on Demand (BoD) – aus technischer und ökonomischer Sicht, ergänzt durch die Iden­ti­fi­ka­tion strategischer Implikationen für Verlage.

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Hitzges, Arno, und Susanne Köhler. Elektronisch Publizieren: Ein Leitfaden für den Online-Verleger. Wirtschaftlichkeitsanalyse und Ent­wick­lungs­per­spek­ti­ven. Stutt­gart: Fraunhofer IRB Verlag, 1997. ISBN-10: 3-8167-4624-1; ISBN-13: 978-3-8167-4624-9.

Praxisnaher Leitfaden nebst Marktstudie für Fach­ver­la­ge über die öko­no­mi­schen Chancen und Risiken der In­for­ma­tions- und Kom­mu­ni­ka­tions­tech­no­lo­gie so­wie die durch sie initiierten infrastrukturellen In­ves­ti­tions­ent­schei­dun­gen zum Zwecke der Transformation vom produkt- zum dienst­lei­stungs­orien­tier­ten Unternehmen.

[010]

Klausmann, Sigrid. [Redakteur: Jo Bager] „Das Netz beschafft besser. Elek­tro­ni­sche Marktplätze für das Ein­kaufs­we­sen“. c’t 4 (11. Fe­bru­ar 2002): 174–176. ISSN: 0724-8679.

Stand: 2011-06-01, zuletzt verifiziert: 2014-06-20.

Im Business-to-Business-Geschäft (B2B) verkürzt E-Procurement die Be­schaf­fungs­pro­zes­se der Unternehmen und verschlangt dauer­haft auf­wen­di­ge Pro­zes­se.

[011]

HL

Kleper, Michael L. The Handbook of Digital Publishing, Vol. 2: The Definitive Guide to Digital Publishing. Upper Saddle River, NJ: Prentice Hall PTR, 01.2001. ISBN-10: 0-13-029371-7; ISBN-13: 978-0-13-029371-8 (688 Sei­ten).

Stand: 2003-07-19, zuletzt verifiziert: 2012-01-12.

Unverzichtbares, reich bebildertes amerikanisches Nachschlagewerk in zwei seitenstarken Bänden zum Stand des Elektronischen Pub­li­zie­rens im Jah­re 2001.

[012]

URI

Lambert, Craig A. „Inhaltslose Bücher werden am ehesten zu E-Books. Andrew Wylie ist der mächtigste Literaturagent der Welt. Er glaubt an den physikalischen Reiz des klassischen Buchs“. Welt On­line (7. Au­gust 2010).

Stand: 2010-08-07, zuletzt verifiziert: 2014-06-20.

Laut Andrew Wylie würde der Verlagsumsatz mit E-Books zuerst im Bereich der aktuellen Titel steige. Er befürchtet jedoch, „dass je inhaltsloser ein Buch ist, desto eher wird es ein E-Book werden. […] Diejenigen, welche ein Buch lange Zeit bewahren wollen, werden das physikalische Buch kaufen“.

neu

[013]

URI

Lobo, Sascha. „S.P.O.N. – Die Mensch-Maschine. Verzweiflung macht ag­gres­siv“. Spie­gel On­line (31. Ja­nu­ar 2012).

Stand: 2012-01-31, zuletzt verifiziert: 2014-06-20.

Stand: 2012-01-24, zuletzt verifiziert: 2014-06-20.

Warnung vor der „Abschaffung des Web 2.0, des Inter­nets der Nut­zer“, denn Sopa, Pipa und ACTA stünden „für das politische Ziel, die ver­netz­te Ge­sell­schaft dem ver­alteten Ur­he­ber­recht an­zu­pas­sen und nicht die ent­spre­chen­den Geschäfts­modelle dem Internet.“
[Forum beachtenswert.]

[014]

URI

Lynch, Clifford. "The Battle to Define the Future of the Book in the Digital World". First Monday 6.6 (June 2001).

Stand: 2001-12-12, zuletzt verifiziert: 2005-01-08.

Stand: 2009-10-20, zuletzt verifiziert: 2014-06-20.

Analyse konkurrierender Vorstellungen über die Zukunft von Büchern in der digitalen Welt unter besonderer Berücksichtigung sozialer Impli­ka­tio­nen und Fragen des Urheberrechts.

[015]

Magdans, Frank. „Ver­linktes Wis­sen“. Börsenblatt 42 (16. Ok­to­ber 2003): 24–27. ISSN: 1611-4280.

Umfang und Benutzerfreundlichkeit digitaler Enzyklopädien auf CD-R und DVD-R steigen beständig.

[016]

Ntoufas, Petra. „Das stille Mitarbeiterwissen bleibt ein Buch mit sieben Sie­geln“. Wissensmanagement 3 (2003): 14–15.

Während sich Wissensmanagement im Verlagswesen auf Do­ku­men­ta­tion und Erschließen expliziter Wissensquellen für die Medien­pro­duk­tion sowie auf einen optimierten Arbeitsfluss in der Her­stel­lung kon­zentriere, würden Stra­te­gien und Projekte, die auf die Bewah­rung und Wei­ter­ga­be von Mit­ar­bei­ter­wis­sen zielten, vernachlässigt.

[017]

Petelin, Roslyn. "Academic journal publishing. Desiderata for the digital age". Australian journal of Communication 31 (3/2004): 117–123.

Zusammenfassung der Publikation von scholarly journals.

[018]

URI

Resenhoeft, Thilo. „Wer viel publiziert, muss kein guter Forscher sei[n]. Die Kritik am bestehenden System zur Bewertung von wissenschaftlicher Qualität wird immer lauter“. Die Welt 83 (8. April 2003): 31.

Stand: 2009-10-20, zuletzt verifiziert: 2014-06-20.

Trotz des unausweichlichen Zwangs zur Publikation wissenschaftlicher Werke in hochrangigen Fachjournalen verfällt die wissenschaftliche Ethik.

[019]

PDF

Riehm, Ulrich, Carsten Orwat und Bernd Wingert. Online-Buchhandel in Deutschland. Die Buchhandelsbranche vor der Herausforderung des In­ter­net. Karls­ruhe: Inst. Für Technikfolgenabschätzung und Sys­tem­ana­lyse, 2001. ISBN-10: 3-934629-45-8; ISSN: 0945-9553.

Stand: 2010-07-01, zuletzt verifiziert: 2014-06-20.

Studie vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des Forschungszentrums Karls­ruhe im Auf­trag der Aka­de­mie für Tech­nik­fol­gen­ab­schät­zung in Baden-Würt­temberg über die Fol­gen des On­line-Buch­han­dels für den ge­samten Wirt­schafts­zweig.

[020]

Riethmüller, Hermann-Arndt. „Der Wandel als Chance“. Börsenblatt Son­der­num­mer 2 (15. April 2003): 34–39.

Aufgrund geänderter Markt­bedingungen durch die IuK-Technik ver­lie­re der Sortimentsbuchhandel bei wissenschaftlichen Publikationen seine Dop­pel­funk­tion als öffentlicher Präsentationsort für Neu­er­scheinungen einer­seits und als Lieferant für universitäre Bibliotheken an­de­rer­seits.

[021]

Roesler-Graichen, Michael. „Bauchladen ade!“. Börsenblatt 1 (2. Ja­nu­ar 2003): 26–28. ISSN: 0940-0044.

Der Erfolg eines auf Offline-Medien fußenden Projektes hängt von drei Fak­toren ab: Der Content bestimmt den Datenträger (CD-ROM oder DVD-ROM), das Programm hat aktuelle Trends aufzugreifen, die Ab­satz­chan­cen erhöhen sich durch ein klares in­haltliches Profil, starke Markt­prä­senz und effektive Ver­triebs­struk­turen.

[022]

Schulte, Christina. „Geerntet wird später“. Börsenblatt 6 (6. Fe­bru­ar 2003): 15. ISSN: 0940-0044.

Eine Umfrage des Arbeitskreises Elektronisches Publi­zieren (AKEP) im Bör­senverein des Deutschen Buchhandels zeigt, dass E-Publishing zum in­te­gra­len Bestandteil der Verlagstätigkeit geworden ist.

[023]

HL

Seibel, Parvin Anja. Printing on Demand. Mythos und Realität: Ein­satz­mög­lich­kei­ten – Wirtschaftlichkeit – Anbieter. Korn­west­heim: Brock­haus/Com­mis­sion, 01.2000. ISBN-10: 3-87103-035-X; ISBN-13: 978-3-87103-035-2 (192 Sei­ten).

Stand: 2011-10-03, zuletzt verifiziert: 2012-01-12.

Detaillierte Erläuterung der be­darfs­orientierten Her­stel­lung mittels Printing on Demand (PoD) hinsicht­lich De­fi­nition, Vor- und Nachteile, Akzeptanz in der Verlags­bran­che, Wirtschaft­lich­keit, Anbieter, potenzielle Ge­schäfts­fel­der, Anforderungen im Verlagsablauf und Auswirkungen auf die Buch­bran­che.

[024]

HL

Shatzkin, Mike. „Die schöne neue Welt des Buchhandels?“. Books on Demand: So verkaufen Sie Bücher im Internet. Mäckler, Andreas [u. a.]. Mün­chen: Sequenz (2000): 13–26. ISBN-10: 3-9806749-1-6; ISBN-13: 978-3-9806749-1-1 (100 Sei­ten).

Stand: 2011-10-03, zuletzt verifiziert: 2012-01-12.

Veränderungsszenarien für Autoren, Verlage und Buchhandel mit Vo­raus­sa­ge des Erfolgs von E-Books und Printing On Demand (PoD).

[025]

URI

Shatzkin, Mike. "Getting to 2010: The Implications of Change".

Stand: 2002-02-18, zuletzt verifiziert: 2010-11-11.

Stand: 2012-01-01, zuletzt verifiziert: 2014-06-20.

Schilderung der Unterschiede zwischen den früheren und den künftigen Er­folgs­kon­zep­ten von Autoren, Agenten, Verlegern und Buchhändlern.

[026]

URI

Shatzkin, Mike. "Facing up to the Big Questions".

Stand: 2002-02-18, zuletzt verifiziert: 2010-11-01.

Stand: 2012-01-01, zuletzt verifiziert: 2014-06-20.

Spekulationen über die Verände­run­gen für Buch­ver­leger durch die In­for­ma­tions- und Kom­mu­ni­ka­tions­tech­no­lo­gie.

[027]

URI

PDF

Sietmann, Richard. [Redakteur: Jürgen Kuri] „Offene Wissenschaft. Berliner Erklärung: Wissenschaftliches Publizieren im Internet“. c’t 23 (3. No­vem­ber 2003): 60. ISSN: 0724-8679.

Stand: 2011-06-01, zuletzt verifiziert: 2014-06-20.

Stand: 2003-11-05, zuletzt verifiziert: 2005-06-08.

Stand: 2004-03-08, zuletzt verifiziert: 2010-11-01.

Stand: 2011-06-01, zuletzt verifiziert: 2014-06-20.

Keine Universität oder For­schungs­einrichtung kann sich mehr das Abon­ne­ment des gesamten Spektrums der wissenschaftlichen Disziplinen mit rund 164.000 Fachjournalen leisten, weshalb deutsche Wis­senschaftler in einer „Berliner Er­klärung“ den offenen Zu­gang zu wissenschaftlichem Wis­sen und zum kul­turellen Erbe for­dern.

[028]

URI

Zimmer, Dieter E. „Die digitale Bib­lio­thek (Ende). Die Macht des Papiers. Warum Wissenschaftler nur mit Vorbehalt elektronisch publizieren“. Die Zeit 41 (3. Ok­to­ber 1997): 41.

Stand: 2012-01-01, zuletzt verifiziert: 2014-06-20.

„Das gesamte Publikationswesen der Wissenschaften wird sich än­dern, und zwar radikal, weg von papierenen Fachzeitschriften hin zur Elektronik.“ Den­noch werden gedruckte Journale im Wissenschaftsbereich wie Ur­kun­den ge­sehen, während das Publizieren in E-Journals kaum Ansehen ge­nie­ße.

[029]

Books on Demand. Neue Perspektiven für innovative Verleger – eine Information von Dienstleistern für Dienstleister. DIP-Digital-Print. Witten, Oktober 2001.

Werbebroschüre mit allgemein verstšndlicher Erläuterung des Prinzips und der Vorteile von Books on Demand nebst Druckbeispielen.

[030]

URI

Books on Demand GmbH. „So funk­tioniert’s: Vier Schritte zum Buch“.

Stand: 2002-06-22, zuletzt verifiziert: 2005-01-08.

Beschreibung der Verfahrensweise, um ein Manuskript als Buch bei der Books on Demand GmbH und/oder als elektronische Publikation (eBoD) zu veröffentlichen.

[031]

URI

N.N. Das System des Digitalen Objekt Identifikators (DOI).

Stand: 2002-02-12.

Beschreibung des 1997 international eingeführ­ten DOI, das mittels be­schrei­ben­der Informationen (Metadaten) einen persistenten Iden­ti­fi­zie­rungs­me­cha­nis­mus bietet, um die Inhaber des Urheberrechts (oder deren Vertreter) gegenüber den Nutzern des Contents zu identifizieren und E-Commerce zu erleichtern.

[032]

The Horizon of Print and Publishing – Opportunities in the Media Economy of the 21st Century. Prepared by IBI – Company for Innovation Research and Consulting, Düsseldorf, in cooperation with the University of Wuppertal for COMPRINT. Lisbon, April 22–24, 2002.

Facettenreiche und wichtige Studie zum dynamischen Ver­än­de­rungs­pro­zess in der Wissens- und Informationsgesellschaft sowie IT-Industrie durch E-Publishing.

[033]

URI

PDF

Wege in die Informationsgesellschaft 2002. Hg. BITKOM Service­ge­sell­schaft mbH, Berlin. Berlin: 2002.

Stand: 2002-02-22, zuletzt verifiziert: 2003-07-09.

Analyse mit Statistiken, Stand Jahresende 2001, zur In­for­mations- und Kom­mu­ni­ka­tions­ge­sell­schaft der Bundesrepublik Deutschland im Ver­gleich mit anderen europäischen Ländern, den USA und Japan, herausgegeben vom Bun­des­verband Informationswirtschaft, Tele­kom­munikation und neue Medien e. V. (BITKOM), der Vertretung von 1250 Un­ternehmen mit ca. 120 Mil­liarden € Umsatz und mehr als 700.000 Beschäftigten.

[034]

URI

PDF

Wertschätzung und Wertschöpfung von Urheberrechten im digitalen Zeitalter. Hg. BITKOM Servicegesellschaft mbH, Berlin. Berlin: 2002.

Stand: 2002-02-22, zuletzt verifiziert: 2003-07-09.

Stand: 2009-10-20, zuletzt verifiziert: 2014-06-20.

Plädoyer für Digital Rights Management Systeme (DRM-Systeme), die durch Verschlüsselung oder elektronische Wasserzeichen unkontrolliertes Kopieren verhindern sollen.

[035]

Zukunftsmarkt: Elek­tro­nische Publikationen. Hg. Börsenverein des Deutschen Buchhandels e. V., Abteilung Marktforschung. Frank­furt/Main: Buch­händ­ler-Vereinigung, 1997. ISBN-10: 3-7657-2012-7; ISBN-13: 978-3-7657-2012-3.

Basisstudie des Börsenvereins aus dem Jahre 1997 be­stehend aus zwei Berichtsbänden (Text- nebst Ta­bellenband) über die Ausgangsstellung des verbreitenden Buchhandels hin­sichtlich des Verkaufs von Elek­tro­ni­schen Publikationen.

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Fokus

Die folgenden Hinweise umfassen selbstständig und unselbstständig er­schie­ne­ne Literatur sowie Internetquellen.

Index

Self-Publishing.

     

neu | A | B | C | D | E | F | G | HIJ | K | L | M | N | O | PQ | R | S | T | U | V | W | XYZ

     

No.

Reference

Info

neu

[001]

HL

DCom

Crosbie, Anna. How To Publish Your Own Book: Everything you need to know about the self-publishing process. Oxford, UK: How To Books, 2006. ISBN-10: 1-84528-106-3; ISBN-13: 978-1-84528-106-9 (196 Sei­ten mit In­dex).

Stand: 2011-10-03, zuletzt verifiziert: 2012-01-12.

Allrounder zum self-publishing process.

[002]

URI

Kron, Norbert. „www.schriftsteller.de. Der Blick durchs vir­tu­el­le Schlüs­sel­loch: Homepages von Au­to­ren ha­ben Hoch­kon­junk­tur“. Die Welt 106 (8. Mai 2003): 28.

Stand: 2009-10-20, zuletzt verifiziert: 2014-06-20.

Im umkämpften Buchmarkt verleihen eigene informative Websites den Autoren und Schriftstellern ein markantes Profil.

[003]

HL

E-Book

DCom

Rich, Jason R. Self-Publishing For Dummies. Indianapolis, IN: Wiley Pub­lish­ing, 09.2006. ISBN-10: 0-471-79952-1; ISBN-13: 978-0-471-79952-8 (364 Sei­ten mit In­dex).

Stand: 2011-10-03, zuletzt verifiziert: 2012-01-12.

Do-It-Yourself-Allrounder zum self-publishing process.

[004]

HL

E-Book

DCom

Zackheim, Sarah Parsons, und Adrian Zackheim. Getting Your Book Pub­lished For Dummies. Indianapolis, IN: Wiley Pub­lish­ing, 07.2000. ISBN-10: 0-7645-5257-0; ISBN-13: 978-0-7645-5257-1 (356 Sei­ten mit In­dex).

Stand: 2011-10-03, zuletzt verifiziert: 2012-01-12.

Allrounder zur klassischen Buchveröffentlichung mit eigenem Kapitel zum Self-Publishing (S. 205–226).

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Fokus

Die folgenden Hinweise bilden keine Lehrbuchmeinungen ab.

Index

Bib­lio­thek, Out­sour­cing, "Open Access", Spar­maß­nah­me, Stel­len­strei­chung.

     

neu | A | B | C | D | E | F | G | HIJ | K | L | M | N | O | PQ | R | S | T | U | V | W | XYZ

     

No.

Reference

Info

[001]

Fuhrmann, Sybille. „Schneller Anschluss“. Börsenblatt 7 (12. Fe­bru­ar 2004): 12–15. ISSN: 1611-4280.

Bei den wissenschaftlichen Bibliotheken hat ein Para­dig­men­wechsel statt­ge­fun­den: weg vom Konzept, große eigene Bestände aufzubauen und digital zu ver­walten, hin zum Informations­management mit Ausrichtung auf den Nutzer. Das Modell "Open Access" soll Wissenschaftlern un­ab­hän­gig von ihrem Fachgebiet mehr Unterstützung bei der Informationssuche, einfachere Such­struk­tu­ren und den schnellen Zugang zu Informationen auch in digitalen Volltexten ermöglichen.

[002]

URI

Herbold, Astrid. „eBooks. Guten Tag, hier spricht dein Autor. eBooks sind aufgeladen mit Musik, Videos, Links. Die Zeit des stillen Lesens ist vorbei“. tagesspiegel.de (4. No­vem­ber 2010).

Stand: 2010-11-04, zuletzt verifiziert: 2014-06-20.

E-Books werden multimedial getuned und versprechen damit haptische, optische und akustische Abwechs­lung.

[003]

URI

Hintermeier, Hannes. „Bib­lio­the­ken in der Krise. Immer mehr mit immer weniger“. FAZ.NET (11. No­vem­ber 2010).

Stand: 2010-11-11, zuletzt verifiziert: 2011-06-10.

Stand: 2011-06-25, zuletzt verifiziert: 2011-10-02.

Stand: 2011-10-03, zuletzt verifiziert: 2014-06-20.

Sparzwänge gefährden den Bestand der renommierten Bayerischen Staats­bib­lio­thek.

[004]

Hoffmann, Hilmar. „Stief­kind Bib­lio­thek?“. Börsenblatt 17 (24. April 2003): 14–15. ISSN: 1611-4280.

Die Sparmaßnahmen der öffentlichen Hand gefährdeten die Bibliotheken in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land.

[005]

URI

Schäfer, Ulrike. „Unibibliotheken. Vom Segen der E-Books fürs Stu­den­ten­le­ben. E-Books sind in Unibibliotheken mittlerweile weit ver­breitet. Doch das komplizierte Urheberrecht verhindert, dass Nutzer E-Books un­be­schränkt nut­zen kön­nen“. Zeit On­line (8. Au­gust 2011).

Stand: 2011-08-08, zuletzt verifiziert: 2014-06-20.

Eingeschriebene Studenten und Universitätsmitarbeiter als definierte Nut­zer­grup­pe erhalten freien Zugang zur Hochschul­bib­lio­thek mit E-Books. Kritik an Ver­lagen, deren Angebote „zu unaus­ge­goren und häufig mit nicht hin­nehm­ba­ren Einschränkungen verbunden seien. So böten einige Verlage etwa nur Li­zen­zierungen ohne dauerhaftes Recht zur Archi­vierung an – im­mer­hin eine wichtige Funk­tion von Bibliotheken. Verlage wollten zudem am liebsten E-Books in Paketen ver­kau­fen.“
[Leser-Kommentare beachtenswert.]

[006]

Schröter, Madeleine. „Stichwort Outsourcing“. Börsenblatt 101 (20. De­zem­ber 2002): 7–9. ISSN: 0940-0044.

Outsourcing ermögliche Bibliotheken, den stei­gen­den An­forderungen der Informationsgesellschaft – fortwährend variablere Pro­dukt­palette und schnellstmögliche Verfügbarkeit von Informationen – nachzukommen: Die Übernahme traditionell von Bibliotheken erbrachter Dienstleistungen durch entsprechend qualifizierte Dritte [sic!] entlaste das Bibliothekspersonal bzw. spare Personalkapazität und könnte bei Umwidmung von frei­wer­den­den Mitteln in eine Win-win-Situation sowohl für die Bibliotheken als auch für ihre Lieferanten münden.

[007]

URI

Thumfart, Johannes. „Buchmarkt. Die Sorgen der digitalen Bibliotheken. Obwohl die Digitalisierung des weltweiten Buchmarkts voranschreitet, ha­ben Bib­lio­theken noch ihre Pro­ble­me damit. Es gibt rechtliche und po­li­ti­sche Grenzen“. Zeit On­line (8. Au­gust 2011).

Stand: 2011-08-08, zuletzt verifiziert: 2014-06-20.

[Meinung] Technisch ist die überall abrufbare Universalbibliothek möglich, politisch und juristisch zeigen sich aber Hür­den. „Es dürf­te das erste Mal sein, dass sich der Westen dafür entscheidet, eine verfügbare Technologie nicht voll auszunutzen – und das in einer so entscheidenden Fra­ge wie der Bildung. Es ist ein bisschen so, als hätte man den Buch­druck verboten, weil der Berufsstand der Schreiber um seine Existenzgrundlage fürch­te­te. Die Leser haben dagegen keine Lobby, obwohl sie das Fundament der Buch­kul­tur bilden, hört man ihre Stimme in der Debatte selten.“
[Leser-Kommentare beachtenswert: Auch die Au­to­ren­rechte wer­den an­ge­mahnt.]

neu

[008]

URI

Volk, Pia. „Hochschulen. Auf ins Lesefreudenhaus. Früher gingen Stu­den­ten zur Bibliothek, um Bücher auszuleihen. Heute verbringen manche auch die Nacht dort. Zwei Besuche“. Zeit On­line (12. Ja­nu­ar 2012).

Stand: 2012-01-12, zuletzt verifiziert: 2014-06-20.

Biblio­theken als Hybrid des Ler­nens und Le­bens ohne Ab­len­kung: „Bib­lio­the­ken sind Or­te ge­wor­den, an denen man lebt; Räume, in denen man Ruhe findet. Die Refugien einer beschleunigten Zeit. […] Die Zeiten, in denen Bib­lio­the­ken noch Ehr­furcht einflößten, in denen sie bloße Ver­leih­sta­tio­nen waren, die Wissen verwalteten – diese Zeiten sind vorbei. […] Zu Hause zwingt die Technik zum per­manenten Multitasking: Fernsehen, In­ternet, Radio, Bügel­eisen. Multi-Ab­len­kung. Lesesäle werden zu Orten in­ne­ren Friedens. Zu Oasen des Nicht-getrieben-Seins.“
[Leser-Kommentare beachtenswert.]
Den Wandel vom Arbeitsplatz zum Arbeitsort beschreiben an­schau­lich Frie­be/Lo­bo 2008, S. 154ff.

[009]

URI

Warnecke, Tilmann. „Wissen. An Büchern wird gespart. Bibliotheken kla­gen über finanzielle Einbußen“. tagesspiegel.de (20. Ok­to­ber 2011).

Stand: 2011-10-20, zuletzt verifiziert: 2014-06-20.

Sparzwang bei fast jeder zweiten deutschen Bibliothek: Zu den Spar­maß­nahmen ge­hö­ren der Wegfall von Stellen, höhere Nutzergebühren, Kür­zung des Me­dien­etats. Demgegenüber erlebten Bibliotheken als Treff­punkt eine „re­gel­rech­te Renaissance“.

[010]

URI

N.N. "Public libraries. Checked out. Big cuts in spending are forcing councils to re-examine how libraries work". The Economist online (3. De­zem­ber 2011).

Stand: 2011-12-03, zuletzt verifiziert: 2014-06-20.

"Libraries are not dead—just a little dusty." Bibliotheken in London müssen sich um­struk­tu­rie­ren – der Rot­stift regiert im Service, bei den Öff­nungs­zei­ten, beim Per­sonal.

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Summary in  English.   

E-Publishing: Summary in English

Eigene Vorträge/Präsentationen

Presentation:The Impact of ICT on Globalisation;20041016

The Impact of Information and Communication Technology on Globalisation (PDF: 9 Folien, 600 dpi, 1,1 MB).

16. Oktober 2004, University Of South Australia, Magill Campus, Adelaide.

Digital Rights Management im E-Publishing.

September 2002, RWTH Aachen, Aachen.

Rationalisierungspotenziale des E-Publishing.

August 2002, RWTH Aachen, Aachen.

Präsentation:
Klassisches Publizieren und
Verlagskontrolling im Lichte
des E-Publishing; 20020304

Klassisches Publizieren und Verlagscontrolling im Lichte des E-Publishing (PDF: 19 Folien, 612 KB).

04. März 2002, RWTH Aachen, Informatik III, Gemünd.

Eigene Exkursionen

Photo: Zoom in.

 

CeBIT 2004
"Get The
Spirit Of
Tomorrow".

17.–20.
März 2004,
Deut­sche
Mes­se AG,
Mes­se­ge-
lände,
Han­no­ver.

55. Buch mes­se Frank­furt 2003.

08.–13. Ok­to­ber 2003, Aus­stel­lungs- und Mes­se-GmbH des Bör­sen­ver­eins des Deut­schen Buch­han­dels,
Frank­furt/Main.

 

Photo: Zoom in.

Photo: Zoom in.

 

CeBIT 2003
"Get The
Spirit Of
Tomorrow".

12.–14.
März 2003,
Deut­sche
Mes­se AG,
Mes­se­ge-
län­de,
Han­no­ver.

54. Buch­mes­se Frank­furt 2002 "Bridges For A World Divided".

09.–11. Ok­to­ber 2002, Aus­stel­lungs- und Mes­se-GmbH des Bör­sen­ver­eins des Deut­schen Buch­han­dels,
Frank­furt/Main.

 

Photo: Zoom in.

Photo: Zoom in.

 

Photokina
2002
"World Of
Imaging".

25. Sep­tem-
ber 2002,
KölnMesse GmbH,
Köln.

CeBIT 2002
"Get The
Spirit Of
Tomorrow".

13.–16.
März 2002,
Deut­sche
Mes­se AG,
Mes­se­ge-
län­de,
Han­no­ver.

 

Photo: Zoom in.

Photokina 2001 "World Of Imaging".

24. Sep­tem­ber 2001, KölnMes­se GmbH, Köln.

Eigene Konferenzteilnahmen

Fachkonferenz "The Third International Conference on the Book".

11.–13. Sep­tem­ber 2005, Oxford Brookes University, Oxford In­ter­na­tion­al Centre For Publishing Studies, Oxford, UK (Vir­tu­el­le Teil­nah­me).

Fach­kon­fe­renz "Content Management Forum".

22. April 2004, Penton Media GmbH, Dorint am Ro­sen­gar­ten, Düs­sel­dorf/Neuss.

Se­mi­nar  „Zei­tungs­ver­lage und elek­tro­ni­sche Zei­tung“.

RWTH Aachen, Lehr­stuhl für Wirt­schafts­in­for­ma­tik und Operations Research, 11. Juli 2003, Aachen.

7. Aachener Dienst­leis­tungs­fo­rum „Zu­kunfts­fä­hi­ge Dienst­leis­tun­gen: Wirt­schaft­lich­keit, Qua­li­fi­ka­tion und In­ter­na­tio­na­li­sie­rung“.

03./04. April 2003, FIR Aachen, Euro­gress Aachen.

E-Procurement: Opti­mie­rung der internen Be­schaf­fungs­pro­zes­se.

06. Sep­tem­ber 2002, HWK Aachen, Aachen.

LAN Area Part IV 2002.

06.–08. Sep­tem­ber 2002, Eis­sport­hal­le Esch­wei­ler, Eschweiler.

Elek­tro­ni­sche Markt­plät­ze im Ma­schi­nen- und An­la­gen­bau.

28. Juni 2002, Tech­no­lo­gie­zen­trum Aachen, Aachen.

7. In­no­va­tions­tag "Join The Future Of Print".

12. Ju­ni 2002, Ber­gi­sche Uni­ver­si­tät GH Wup­per­tal, Wup­per­tal.

Linux Tag 2002.

06.–09. Juni 2002, Messe- und Kon­greß­zen­trum Karls­ruhe, Karls­ruhe.

E-Learning im Hand­werk.

25. April 2002, HWK Düs­sel­dorf, Düs­sel­dorf.

6. Aache­ner Dienst­leis­tungs­fo­rum.

16./17. April 2002, IHK Aachen, Aachen.

Letztes Update: 27.11.2015, 23:41 ACST